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Stellen Sie sich vor, Sie stehen in Ihrem Garten im Landkreis Roth oder Neumarkt, blicken auf Ihr Ziegeldach und denken: „Hier oben liegt ungenutztes Potenzial.“ Die Entscheidung für eine eigene Photovoltaikanlage ist gefallen – ein großartiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit. Doch dann beginnt die Detailarbeit, und schon taucht eine der ersten technischen Fragen auf: Wie genau kommen die Solarmodule eigentlich sicher und dauerhaft aufs Dach?
Die Antwort liegt im Montagesystem, dem oft unterschätzten Helden jeder PV-Anlage. Es ist das Fundament, das Ihre wertvollen Module für die nächsten 20 bis 30 Jahre bei Wind und Wetter an Ort und Stelle hält. Für Ziegeldächer, den häufigsten Dachtyp in unserer Region, haben sich zwei Haupttechnologien durchgesetzt: das klassische Klemmsystem und das modernere Einlegesystem.
Doch welches ist das richtige für Sie, besonders wenn Sie die Montage selbst in die Hand nehmen möchten? Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur die Optik Ihres Daches, sondern auch den Montageaufwand, die Langlebigkeit der Module und sogar den Reinigungsaufwand. Tauchen wir gemeinsam in die Details ein, damit Sie eine fundierte Wahl treffen können.
Auf den ersten Blick mögen beide Systeme ähnlich wirken – sie befestigen Solarmodule auf Schienen, die mit Dachhaken an den Sparren verankert sind. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, wie die Module auf den Schienen fixiert werden.
Das Klemmsystem ist die traditionelle und am weitesten verbreitete Befestigungsmethode. Hierbei werden die Solarmodule auf die bereits installierten Montageschienen gelegt und anschließend mit speziellen Mittel- und Endklemmen am Modulrahmen festgeschraubt. So wird jedes Modul an vier Punkten von oben fixiert. Es ist ein robustes, flexibles und kostengünstiges System, das sich seit Jahrzehnten bewährt hat.
Einlegesysteme verfolgen einen anderen Ansatz. Statt die Module von oben festzuklemmen, werden sie in die speziell geformten Montageschienen eingelegt oder eingeschoben. Die Module liegen dann sicher in der Schiene und bilden so eine geschlossene, homogene Fläche ohne überstehende Klemmen. Diese Methode ist vor allem für ihre saubere Optik und einige technische Vorteile bekannt.
Um die beste Entscheidung für Ihr Heimwerkerprojekt zu treffen, vergleichen wir die beiden Systeme anhand der wichtigsten Kriterien: Montageaufwand, mechanische Belastung, Ästhetik, Kosten und Wartung.
Für Heimwerker ist dieser Punkt oft entscheidend. Auf dem Dach zählt jede gesparte Minute und jede Vereinfachung der Arbeitsschritte.
Praxis-Tipp: Bevor Sie mit der Montage beginnen, ist eine gute Vorbereitung alles. Unsere [INTERNAL LINK 1: Checkliste für die erfolgreiche Eigenmontage] hilft Ihnen dabei, keinen wichtigen Schritt zu vergessen und Ihr Projekt von Anfang an richtig zu planen.
Ein Solarmodul ist eine Investition für Jahrzehnte. Das Montagesystem spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie gut das Modul die Belastungen durch Schnee und Wind übersteht.
Die PV-Anlage wird für viele Jahre ein prägender Teil Ihres Hauses sein. Die Optik spielt daher für viele Eigenheimbesitzer eine wichtige Rolle.
Die Wahl ist letztendlich eine Abwägung Ihrer persönlichen Prioritäten. Hier eine kleine Hilfestellung:
Wählen Sie ein Klemmsystem, wenn…
Wählen Sie ein Einlegesystem, wenn…
Egal, für welches System Sie sich entscheiden, bei JuraSol finden Sie hochwertige und praxiserprobte [INTERNAL LINK 2: Montagesysteme für Ihr Ziegeldach], die wir auch selbst verwenden würden. Viele davon können Sie direkt bei uns in Hilpoltstein abholen und sparen sich so die Versandkosten.
Kann ich beide Systeme auf einem Dach mischen?
Davon ist dringend abzuraten. Die Systeme haben unterschiedliche Bauhöhen und Befestigungslogiken. Eine einheitliche, sichere und optisch ansprechende Montage ist nur mit einem durchgängigen System möglich.
Welches System ist besser bei starkem Wind oder Schnee?
Beide Systeme sind nach strengen Normen zertifiziert und bei korrekter Montage sehr sicher. Durch die bessere Lastenverteilung kann das Einlegesystem bei extremen Schneelasten jedoch einen theoretischen Vorteil für die Langlebigkeit der Module bieten.
Muss ich für ein Einlegesystem spezielle Module kaufen?
Nicht unbedingt „spezielle“, aber passende. Sie müssen darauf achten, dass die Rahmenhöhe Ihrer Solarmodule (z. B. 30 mm oder 35 mm) exakt zu den Spezifikationen des Einlegesystems passt. Diese Information finden Sie im Datenblatt des jeweiligen Systems.
Ich bin mir bei der Dachmontage unsicher. Gibt es eine einfachere Alternative?
Absolut. Wenn Ihnen eine komplette Dachanlage im Eigenbau zu komplex erscheint, sind [INTERNAL LINK 3: Balkonkraftwerk Komplettsets] eine fantastische Möglichkeit, um mit der eigenen Stromerzeugung zu starten – ganz ohne aufwendige Dachmontage.
Bekomme ich bei JuraSol auch Hilfe, wenn ich bei der Montage nicht weiterkomme?
Ja, natürlich. Als Ihr regionaler Partner in Hilpoltstein stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir kennen die Herausforderungen aus der Praxis und helfen Ihnen gerne weiter. Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen auch erfahrene Elektriker und Monteure aus der Region Neumarkt, Roth und Umgebung.
Die Wahl des richtigen Montagesystems ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu Ihrer eigenen Solaranlage. Es geht nicht nur um Technik, sondern auch um Ästhetik, Langlebigkeit und den Stolz auf ein perfekt umgesetztes Projekt.
Wenn Sie aus der Region Hilpoltstein oder Neumarkt kommen und eine ehrliche, persönliche Einschätzung für Ihr Dach wünschen, sprechen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen, die beste Lösung für Ihr Zuhause zu finden – mit Hausverstand und Expertise, die Sie sonst nur beim Fachhandwerker um die Ecke bekommen.